Migräne

Co-Autor: Prof. Dr. med. Martina Bacharach-Buhles

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Zuletzt aktualisiert am: 25.02.2026

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Definition

Anfallsartiger, meist halbseitiger Kopfschmerz  mit und ohne Aura, Übelkeit, ggf. Erbrechen und Diarrhoe, chronisches Krankheitsbild.

Hinweis(e)

Nachweisbar ist ein Zusammenhang zwischen Migräne und Rosazea.  In einer größeren dänischen Studie litten 12,1% der Rosazea-Patienten (16% der Frauen, 4% der Männer) unter einer Migräne (in der Gesamtbevölkerung waren es nur 7,3% (Egeberg A et al. 2017).  Bei beiden Erkrankungen finden sich erhöhte CGRP-Werte im Blut. CGRP ist eines der am weitest verbreiteten Peptide mit vielfältigen biologischen Funktionen. Das alpha-CGRP gehört zu den stärksten Blutgefäß-erweiternden Substanzen. Seine Wirkung entfaltet beide Peptidvarianten über membranständige Rezeptoren. Diese Rezeptoren finden sich im Gehirn, am Herzen, an glatter und quergestreifter Muskulatur, an Haut, Lunge und Gastrointestinaltrakt. Ihre Aktivierung führt zu Vasodilatation, Ödemen zu erhöhter Durchblutung mit Rekrutierung von Entzündungszellen und Entzündungen

Endometriose: Weiterhin tritt Migräne mit Endometriose auf: CGRP könnte auch hierbei ein gemeinsamer pathophysiologischer Faktor sein (Jenabi E et al. 2020).

Literatur
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  1. Egeberg A et al. (2017) Prevalence and risk of migraine in patients with rosacea: A population-basedcohort study. J Am Acad Dermatol 76 : 454-458.
  2. Jenabi E et al. (2020) Endometriosis and migraine headache risk: a meta-analysis. Women Health. 60: 939-945.

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