Badeöle

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Zuletzt aktualisiert am: 08.02.2026

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Synonym(e)

Ölbäder

Definition

Ölhaltige, im Allgemeinen nicht schäumende (s. Cremebäder) Badzusätze, die als fettender Film auf der Haut verbleiben. Dadurch wird das Gefühl der Hauttrockenheit, das oft nach dem Baden auftritt vermieden. Badeöle eignen sich insbesondere bei der trockenen Altershaut sowie bei Patienten mit Ichthyosen bzw. atopischem Ekzem.

Als Öle werden pflanzliche Öle (Weizenkeimöl, Erdnussöl, Olivenöl u.a.), mineralische Öle verwendet. Bei Ölbädern sind Spreitbad oder Emulsionsbad zu unterscheiden. Bei letzterem werden ergänzend Emulgatoren und ggf. Duftstoffe hinzugefügt. 

Badeöle können auch zum Duschen verwendet werden. Vorsicht: Rutschgefahr!

Allgemeine Information

Rezepturen von Badeölen: Ätherische Öle als Badezusätze (n. Thoma Apothekenrezeptur 4/67):

  • Fichtennadelöl                                            35,0
  • Polyoxyethylensorbitanlaurat (DAB9)         40,0
  • Propylenglykol                                            10,0
  • Gereinigtes Wasser                                    15,0                 

        

  • Rosmarinöl                                                 40,0
  • Polyoxyethylensorbitanlaurat (DAB9)         40,0
  • Propylenglykol                                            10,0
  • Gereinigtes Wasser                                    15,0                  

Verweisende Artikel (2)

Emulsionsbad; Ölbad;
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