Synonym(e)
Definition
Sommergrüner, bis 25 m hoher Blätterbaum mit weißer Rinde/Borke und dichtem Wurzelwerk. Das Weiß der Birkenrinde kommt durch in der Borke eingelagertes Betulin. Auf einem Baum gibt es weibliche und männliche Blüten (Kätzchen), wobei jede Blüte mindestens 400 flugfähige Früchte (sog. Flügelnüsschen) hervorbringt. Blütezeit: April bis Mai, Fruchtreife: August bis September. Häufig Auslöser von Typ I -Allergien, s. unter Birkenpollenallergie.
Vorkommen in Europa, und den gemäßigten Gebieten Asiens.
Phytotherapeutisch kommen sowohl die Birkenblätter - Betulae folium, wie auch die vom Kork befreite Birkenrinde (Betulae cortex).
Industrie: Die Gerbstoffe in der Rinde älterer Birken wird zur Gerbung von Leder eingesetzt. Das Holz der Birke wird als Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten, Furniere, Kanthölzer oder Brennholz, sowie zur Herstellung von Zellstoff verwendet.
Hinweis(e)
Inhaltsstoffe: Gallotannine, Terpene (Betulin), Salicylate, Flavonoide.
LiteraturFür Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir
Kopernio
Kopernio- Wenigmann M. (2017) Phytotherapie Arzneidrogen, Phytopharmaka, Anwendung. Urban & Fischer, S. 81-82
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Montag A (2023) Pflanzen und Haut. Springer-Verlag GmbH. S. 397-400



