Lackzunge

Autor: Dr. med. S. Leah Schröder-Bergmann

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Zuletzt aktualisiert am: 26.02.2026

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Definition

Eine Lackzunge stellt in der Medizin ein diagnostisches Zeichen dar, kein eigenständiges Krankheitssymptom. Sie gehört zu den typischen Leberhautzeichen, ebenso wie Lacklippen, Spider naevi, Palmar- und Plantarerythem, Hautatrophie mit Teleangiektasien, Caput medusae und Leukonychie (Herold 2017).

Ätiologie

Ursache einer Lackzunge können sein:

Pathophysiologie

Komplexe pathobiochemische Reaktionen der Leber wie z. B. Nekrosen der Parenchymzellen, metabolische Insuffizienzen, Fibrosierung der Leber und Cholestase führen zu den sogenannten Leberhautzeichen (Renz 2026).

Klinik

Als Lackzunge wird in der Medizin eine glänzende, auffallend gerötete Zunge bezeichnet (Soeder 2025).

Therapie allgemein

Die Therapie der Lackzunge besteht in der Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung.

Literatur
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  1. Herold G et al. (2017) Innere Medizin. Herold Verlag 516, 537, 549
  2. Kasper D L, Fauci A S, Hauser S L, Longo D L, Jameson J L, Loscalzo J et al. (2015) Harrison‘s Principles of Internal Medicine. Mc Graw Hill Education
  3. Michels G, Kochanek M (2010) Repetitorium Internistische Intensivmedizin. Springer Verlag Berlin Heidelberg 429
  4. Renz H (2026) Praktische Labordiagnostik. Walter de Gruyter Verlag Berlin / Boston 97
  5. Soeder J, Antwerpes F (2025) Lacklippen DocCheck Flexikon. Doi: https://flexikon.doccheck.com/de/Lacklippen

Weiterführende Artikel (2)

Kawasaki-Syndrom; Leberzirrhose;
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