Definition
Glucosaminsulfat ist ein Salz, entstanden durch eine chemische Verbindung von Glucosamin und Schwefelsäure. Glucosamin, ein Aminozucker kommt im menschlichen Körper in Bindegewebes, Knorpel und Gelenkflüssigkeit vor.
Aktuell gibt es keine FDA-Zulassung, als Nahrungsergänzungsmittel wird Glucosaminsulfat z.B. bei Arthrose in einer Dosierung von 3 x 500 mg / Tag gegeben. Metaanalysen belegen neben der Wirksamkeit auch eine gute Verträglichkeit von Glucosaminsulfat.
Zu beachten ist, dass über der Dosierung von 1250 mg/Tag pharmakologische Wirksamkeit und entsprechende Nebenwirkungen bestehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht Personen mit eingeschränkter Glucosetoleranz oder unter Cumarin-
Antikoagulantien, ebenso wie Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen als potenzielle Risikogruppen auch bei einer Dosierung von Glucosaminsulfat unterhalb der Dosierung von 1250 mg/Tag. Für gesunde Personen ist unterhalb dieser Doseirung nicht mit einem gesundheitlichen Risiko zu rechnen, Schwangere ausgenommen.
Häufig wird Glucosaminsulfat zeitgleich mit Chondroitinsulfat verabreicht.
LiteraturFür Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir
Kopernio
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- Baden, K. E. R et al. (2025) The Safety and Efficacy of Glucosamine and/or Chondroitin in Humans: A Systematic Review. Nutrients, 17(13), 2093. https://doi.org/10.3390/nu17132093
- https://www.bfr.bund.de/cm/343/verwendung_von_glucosamin_und_dessen_verbindungen_in_nahrungsergaenzungsmitteln.pdf



