Synonym(e)
Definition
Krautige, zu den Kreuzblütlern gehörende, bis zu 30 cm hohe Pflanze mit kantigem, rau-flaumigem Stängel, lanzettartigen Laubblättern und weißgelblichen Blüten mit braunvioletter Aderung, sowie bis zu 3,5 cm langen Schotenfrüchten. Blütezeit: Mai bis September,
Fruchtreife: September bis Oktober.
HMPC: nicht bearbeitet
ESCOP: nicht bearbeitet
Kommission E: nicht bearbeitet
Phytotherapeutisch laut Studien hochwirksam, insbesondere die Samen, s.unter Wirkungen.
Erfahrungsheilkunde: Appetitanregung, als Diuretika, früher als Aphrodisiakum.
Nahrungsmittel: Die jungen Laubblätter werden gerne in Salaten verwendet, ebenso in Nudelgerichten, Suppen, Pesto und Pizzen. Die älteren Blätter, die intensiv scharf schmecken als Würzkraut, früher auch als Senfersatz.
Inhaltsstoffe
Senföle, Antioxidantien, Vitamine, Mineralien, Carotinoide, Glucosinolate und Flavonoide, schwefelhaltige ätherische Öle.
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Wirkungen
Entzündungshemmend, neuroprotektiv, antibakterielle gegen grampositive und gramnegative Erreger, antioxidativ. Hemmung des Tumorwachstums, vasorelaxierend, hrombozytenaggregationshemmend und antithrombotisch, nephroprotektiv, positive Wirkung auf Hyperglykämie und Lipidprofile.
LiteraturFür Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir
Kopernio
Kopernio- Basim SA et al (2024) Glob Acad J Agri Biosci; Vol-6, Iss- 3: 57-64
- Montag A (2023) Pflanzen und Haut. Springer-Verlag GmbH. S. 843-845
- https://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/infoschriften/157787/index.php




