Synonym(e)
Definition
Süßware, hergestellt auf der Basis des eingedickten Saftes der Süßholzwurzel, wobei hier mindestens 3 %, in der Regel 5 % Rohlakritz enthalten sind. Weitere Inhaltsstoffe sind Zucker, Mehl, Stärke, Gelatine, Bienenwachs, Geruchs- und Geschmacksstoffe. s.a. unter Süßholz und Lakritzabusus.
Allgemeine Information
In der Lakritzherstellung wird häufig Ammoniumchlorid oder andere Salze verwendet. Ammoniumchlorid ist chemisch gesehen identisch mit Salmiak.
In Lakritze muss der Salmiak-Gehalt gekennzeichnet sein: bei mehr als 20 g Salmiak/kg = Erwachsenenlakritz - kein Kinderlakritz!
bei Salmiak-Gehalte zwischen 44,9 und 79,9 g/kg = Extra stark, Erwachsenenlakritz – kein Kinderlakritz!
bei Salmiak-Gehalt über 80g/kg Warnhinweis: „Übermäßiger Verzehr kann insbesondere bei Personen mit Nierenerkrankungen die Gesundheit beeinträchtigen“.
Dosisbeschränkung: Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) maximal Glycyrrhizin 100 mg/Tag ! bedeutet bei Kinderlakritz: maximal 100 Gramm pro Tag
bei Erwachsenenlakritz (0,2 Gramm Glycyrrhizin pro 100 Gramm): weniger als 50 Gramm pro Tag
Starklakritz (0,4 Gramm Glycyrrhizin pro 100 Gramm): maximal 25 Gramm pro Tag
Inhaltsstoffe(e)
Glycyrrhizin, Rohlakriz mind. 3 %, in der Regel 5 %, Zucker, Mehl, Stärke, Gelatine, Bienenwachs, Geruchs- und Geschmacksstoffe.
LiteraturFür Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir
Kopernio
Kopernio- Blaschek W (2015) Wichtl-Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft München. S 382-385
- https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/lakritz-inhaltsstoffe-und-gesundheitsrisiken/
- https://www.bfr.bund.de/suche/#tx_solr%5Bq%5D=lakritze&tx_solr%5Bsort%5D=relevance+desc



