Synonym(e)
Definition
Immergrüne krautige, bis zu 1 m hohe Pflanze mit ovalen fleischigen, bis zu 35 cm langen Blättern, charakteristische Blüten
mit zentralem weißlich bis gelblichem bleistiftdickem Kolben und umgebendem grünen Hüllblatt. Der Kolben besteht aus kleinen Blüten, aus denen sich später orangefarbene oder scharlachrote Beeren entwickeln. Blütezeit: März bis Juni, Fruchtreife: August bis Oktober. Ursprungsländer: Tropische Regionen Amerikas, Urwälter Mexikos, Mittel- und Südamerika, heute weltweit als Zimmerpflanze beliebt. Alle Pflanzenteile sind giftig!
Phytotherapeutische Anwendung: früher als Gurgelwässer oder feuchtwarme Kompressen, auch bei Pruritus vulvae. Homöopathisch bei Ejaculatio praecox, Erektionsstörungen, Balanoposthitis, Libidoverlust, milden Blasenkrämpfen,
In Südamerika auch zur zeitlich begrenzten Sterilität bei Frauen eingesetzt, ebenso bei Sterilisationsexperimenten im Konzentrationslager Auschwitz.
Keine Monographien.
freier Oxalsäure bzw. nicht wasserlösliches Calcium-
Inhaltsstoffe
Oxalsäure, nicht wasserlösliches Calciumoxalat, Alkaloide, Phenole, Harzsäuren, Saponine.
Unerwünschte Wirkungen
Rötungen und urtikarielle, auch angiomatöse Schwellungen im Schleimhautbereich bei Verzehr, brennende Schmerzen, ggf. Sprechbehinderung und Schluckbeschwerden, Atemnot.
LiteraturFür Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir
Kopernio
Kopernio- Montag A (2023) Pflanzen und Haut. Springer-Verlag GmbH. S. 441-445



