Synonym(e)
Definition
Gattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Es handelt sich um sommergrüne Bäume oder Sträucher. Das fleischige Gewebe des Apfels (Malus), als Frucht bezeichnet, entsteht aus der Blütenachse.
Äpfel zählen zu den Nutrazeutika. In der Stoffliste des Bundes und der Bundesländer werden Äpfel nur als Lebensmittel eingestuft.
Allgemeine Information
- Golden Delicious
- Jonagold
- Red Delicious
Auch interessant
Inhaltsstoffe(e)
Neben Vitaminen und Mineralien, Fruchtzucker, sowie sekundäre Pflanzenstoffe: Polyphenole, Carotinoide u.v.m.
Klinik
Äpfel spielen aus allergologischer Sicht eine wichtige Rolle (s. Apfelallergie, Kreuzreaktion, orales Allergiesymptom)
Hinweis(e)
Im Obstbau hat der Kulturapfel (Malus domestica) eine überragende Bedeutung. Malus domestica ist eine Zuchtform, die offenbar durch Kreuzung des auch heute noch wild vorkommenden Holzapfels (Malus sylvestris) mit Malus praecox und/oder Malus dasyphylia entstanden ist. Seine ursprüngliche Heimat liegt möglicherweise in Asien. Daneben werden manche aus Ostasien stammende Arten mit nur etwa kirschgroßen Früchten, wie etwa der Japanische Apfel u.a. in gemäßigten Klimagebieten als Ziersträucher und -bäume angepflanzt. Die älteste dokumentierte Sorte des Kulturapfels ist vermutlich der Borsdorfer Apfel, der bereits 1170 von den Zisterziensern erwähnt wurde. Um 1880 waren mehr als 20.000 Apfelzüchtungen weltweit in Kultur, davon allein in Preußen über 2.300 Sorten. Heute gibt es in Deutschland ungefähr 1.500 Sorten, von denen aber lediglich 60 wirtschaftlich bedeutend sind.
LiteraturFür Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir
Kopernio
Kopernio- Buchart K (2022) Nutrazeutika - Pflanzliche Lebensmittel mit Wirkung. Indikation – Zubereiten – Anwenden. Springer Berlin, Heidelberg. s123-128. https://doi.org/10.1007/978-3-662-64744-8




