Stearamidopropyl betaine (INCI)

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Zuletzt aktualisiert am: 27.03.2018

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Synonym(e)

CAS-Nummer: 6179-44-8

Definition

Stearamide bezeichnet das Amid der Stearinsäure (Octadecanamid), „betaine“ (auch Trimethylglycin bzw. Glycinbetain genannt), eine quartäre Ammoniumverbindung mit drei Methylgruppen. Betaine ist ein Derivat der Aminosäure Glycin und entsteht als Nebenprodukt bei der Zuckerproduktion u. a. aus der Melasse der Zuckerrübe (Beta vulgaris, daher „Betain“).

Stearamidopropyl betaine wird in kosmetischen Rezepturen eingesetzt. Das Substanzgemisch wirkt als Tensid (waschaktive Substanz; verbessert die gleichmäßige Verteilung der Produkte bei der Anwendung), Antistatikum (verringert statische Aufladungen, indem die elektrische Ladung an der Oberfläche, beispielsweise von Haaren, neutralisiert wird), Haarkonditionierungsmittel (macht das Haar leicht kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend und verleiht ihm Volumen), Stoff mit reinigender Wirkung, Hautpflegemittel und als Schaumbildner (verstärkt die Schaumbildung und verbessert Volumen, Gefüge und Beständigkeit des Schaums).

Weiterführende Artikel (3)

Glycin; Stearinsäure; Tenside;
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