Mykobiom kutanes

Zuletzt aktualisiert am: 27.07.2026

Synonym(e)

Mycobiom cutaneous; Mykobiom kutanes

Definition

Das kutane Mykobiom ist die fungale Komponente des komplexen kutanen Mikrobioms (Ökosystem der Haut). Definiert wird das kutane Mykobiom als die Gesamtheit der Pilze und ihrer genetischen Informationen , die die menschliche Haut einschließlich ihrer Anhangsgebilde – Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen sowie Nägel – besiedeln. Das kutane Mykobiom steht in enger Wechselwirkung mit epidermaler Barriere, Talg- und Lipidstoffwechsel, angeborener und adaptiver Immunität sowie dem bakteriellen Mikrobiom. Bei gesunden Erwachsenen wird es in vielen Regionen von Malassezien dominiert, während Füße und feuchte Hautareale eine größere fungale Diversität aufweisen können.

Krankheitsrelevant ist häufig nicht die bloße Anwesenheit eines Pilzes, sondern die Veränderung seiner Menge, Wachstumsform, Stoffwechselaktivität oder Immunogenität. Das kutane Mykobiom markiert damit die fließende Grenze zwischen Kommensalismus, Dysbiose und Infektion. Seine Analyse erweitert das klassische Erregermodell um eine ökologische Betrachtungsweise: Nicht jeder nachgewiesene Pilz ist ein Krankheitserreger, und nicht jede pilzassoziierte Erkrankung beruht auf einer invasiven Mykose.

Allgemeine Information

Das kutane Mykobiom besteht überwiegend aus Hefen, daneben aus filamentösen Pilzen und zahlreichen transienten Umweltpilzen. Sein quantitatives Ausmaß ist geringer als das des bakteriellen Mikrobioms; dennoch besitzt es aufgrund seiner Stoffwechselaktivität und Immunogenität eine erhebliche Bedeutung für die epidermale Homöostase und die Pathogenese entzündlicher und infektiöser Hauterkrankungen.

Erreger: Das gesunde kutane Mykobiom ist bei Erwachsenen insofern einzigartig, als es von einem einzigen Pilz, Malassezia, dominiert wird (Tuor M et al. 2023). Viele (nichtinfektiöse) Hauterkrankungen stehen im Zusammenhang mit einer Dysbiose, die im Allgemeinen durch eine erhöhte Pilzvielfalt bei einer etwas verringerten relativen Häufigkeit von Malassezia spp. sowie eine Verschiebung der Artenzusammensetzung von Malassezia gekennzeichnet ist  (K. Findley K et al. 2013). Die diesen Veränderungen zugrunde liegenden Mechanismen und ihr kausaler Zusammenhang mit der Pathogenese sind nach wie vor weitgehend unklar, stehen jedoch wahrscheinlich im Zusammenhang mit veränderten biophysikalischen Eigenschaften der Haut, einschließlich der Barrierefunktion, des Immunstatus und/oder Veränderungen in der Nährstoffverfügbarkeit.

Erreger

Übersicht über das Hautmykobiom:

Neben Malassezia-Spezies können Vertreter der Gattungen Candida, Rhodotorula, Cryptococcus, Cladosporium, Aspergillus, Penicillium, Alternaria, Debaryomyces und Saccharomyces nachgewiesen werden. Im Einzelnen werden folgende Pilze nachgewiesen:

Lipophile Hefen: Malassezia restricta, M. globosa, M. sympodialis, M. furfur. Pathogene Bedeutung: Dominierende residente Hautpilze, besonders an talgdrüsenreichen Arealen. Malassezien exprimieren Lipasen und Phospholipasen, mit denen sie Triglyzeride des Talgs spalten. Dabei entstehen freie Fettsäuren und weitere Metaboliten, die sowohl der Ernährung der Hefen dienen als auch die epidermale Barriere, den lokalen pH-Wert und die Immunantwort beeinflussen können. Die häufigsten Spezies sind M. restricta, M. globosa und M. sympodialis. Ihre relative Häufigkeit variiert jedoch in Abhängigkeit von Körperregion, Alter, ethnogeografischer Herkunft, Klima, Jahreszeit und Nachweismethode.

Candida-Arten: Candida albicans, C. parapsilosis. Vor allem intertriginös und periungual; pathogene Bedeutung: kommensal oder opportunistisch pathogen

Pigmentierte Hefen: Rhodotorula mucilaginosa. Pathogene Bedeutung: meist transiente oder niedrig abundante Besiedlung

Trichosporon-Arten (hefeähnliche Basidiomyceten) können ebenfalls Teil des normalen menschlichen Mykobioms sein. Sie verursachen sowohl oberflächliche als auch invasive Infektionen, die zusammenfassend als Trichosporonose bezeichnet werden. Die oberflächliche Erkrankung betrifft die Haarschäfte und manifestiert sich klassischerweise als „White Piedra“. Die invasive Trichosporonose tritt vor allem bei immungeschwächten Personen auf, darunter Patienten mit hämatologischen Malignomen, Neutropenie, fortgeschrittenem HIV oder AIDS sowie bei Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen, die eine Intensivbehandlung erfordern (Jenks JD et al. 2026).

Umwelt- und Schimmelpilze: Cladosporium, Alternaria, Aspergillus, Penicillium. Pathogene Bedeutung: Häufig transient; Abgrenzung zwischen Kolonisation, Kontamination und Infektion erforderlich.

Dermatophyten : Trichophyton, Microsporum, Epidermophyton. Pathogene Bedeutung: Nicht regelhaft Bestandteil eines stabilen gesunden Mykobioms. Pathogene Bedeutung: bei entsprechender Konstellation pathogen

Hinweis: Der molekularbiologische Nachweis eines Pilzes bedeutet nicht zwangsläufig, dass dieser dauerhaft auf der Haut lebt. Insbesondere Sporen von Umweltpilzen können vorübergehend auf der Hautoberfläche abgelagert werden, ohne sich dort zu vermehren.

Ätiologie

Physiologische Funktionen: Das kutane Mykobiom ist nicht als passive Auflagerung von Mikroorganismen, sondern als Bestandteil eines dynamischen ökologischen Systems zu verstehen. Pilze interagieren mit Keratinozyten, Immunzellen, Hautlipiden und anderen Mikroorganismen.

Kolonisationsresistenz: Residente Pilze können durch Konkurrenz um Nährstoffe und Adhäsionsstellen die Ansiedlung anderer Mikroorganismen begrenzen. Zudem können fungale Metaboliten das Wachstum von Bakterien oder konkurrierenden Pilzen hemmen. Umgekehrt beeinflussen bakterielle Hautbewohner das Wachstum und die Stoffwechselaktivität der Pilze. Das kutane Mykobiom kann deshalb nur im Zusammenhang mit dem bakteriellen Mikrobiom, dem Virom und dem Wirt angemessen beurteilt werden.

Metabolismus kutaner Lipide: Vor allem Malassezien greifen aktiv in den Lipidstoffwechsel der Haut ein. Durch fungale Lipasen werden Talgtriglyzeride hydrolysiert. Die entstehenden freien Fettsäuren können:

  • als Nährstoffe dienen,
  • den lokalen pH-Wert verändern,
  • die Permeabilität des Stratum corneum beeinflussen,
  • pro- oder antiinflammatorische Signale auslösen.

Ob ein solcher Stoffwechselvorgang homöostatisch oder pathogen wirkt, hängt von Pilzstamm, Metabolitenprofil, Hautbarriere und individueller Immunreaktivität ab.

Immunologische Prägung: Pilzbestandteile werden durch Mustererkennungsrezeptoren des angeborenen Immunsystems erkannt. Hierzu gehören insbesondere:

  • Toll-like-Rezeptoren, vor allem TLR2,
  • C-Typ-Lektin-Rezeptoren wie Dectin-1 und Dectin-2,
  • Mannoserezeptoren,
  • Komplementrezeptoren.

Erkannt werden unter anderem β-Glucane, Mannane und andere Bestandteile der Pilzzellwand. Nachgeschaltet können SYK–CARD9-abhängige Signalwege, NF-κB und Inflammasomen aktiviert werden. Dies führt zur Bildung von Zytokinen, Chemokinen und antimikrobiellen Peptiden. Im adaptiven Immunsystem können Malassezien unter anderem Th17-, Th1- und in bestimmten atopischen Konstellationen Th2-dominierte Antworten induzieren. Gleichzeitig muss das Immunsystem gegenüber residenten Pilzen eine kontrollierte Toleranz aufrechterhalten. Das Ergebnis ist kein immunologisches Schweigen, sondern eine regulierte, ortsgebundene Immunbereitschaft.

Ökologische Einflussfaktoren: Die Zusammensetzung des kutanen Mykobioms wird durch zahlreiche intrinsische und extrinsische Faktoren geprägt:

  • Körperregion und Talgdrüsendichte,
  • Hautfeuchtigkeit und Temperatur,
  • pH-Wert,
  • epidermale Barrierefunktion,
  • Alter und hormoneller Status,
  • genetische Faktoren
  • Klima und Jahreszeit
  • geografische und ethnokulturelle Einflüsse,
  • Kleidung und Okklusion,
  • Kosmetika und Detergenzien,
  • Körperhygiene,
  • Antibiotika, Antimykotika und Immunsuppressiva,
  • Kontakt mit Menschen, Tieren und Umwelt,

Dysbiose: Als fungale Dysbiose wird eine qualitative oder quantitative Veränderung des Mykobioms bezeichnet, die mit dem Verlust einer stabilen Wirt-Mikroben-Homöostase verbunden ist. Sie kann sich äußern als:

  • Zunahme oder Abnahme bestimmter Spezies,
  • Verlust fungaler Diversität,
  • Überwachsen einer einzelnen Spezies,
  • Veränderung der Pilz-Bakterien-Interaktionen,
  • Verschiebung der fungalen Stoffwechselaktivität,
  • Eindringen normalerweise oberflächlicher Pilze in tiefere Gewebeschichten,
  • veränderte Immunreaktion gegenüber unveränderter Kolonisation.

Eine Dysbiose ist zunächst ein deskriptiver Befund. Sie beweist nicht, dass die nachgewiesene Veränderung die Erkrankung verursacht. Sie kann Ursache, Verstärker oder Folge einer gestörten Barriere und Entzündung sein.

Manifestation

Entwicklung im Lebensverlauf: Das kutane Mykobiom verändert sich mit dem Alter. Bei Kindern ist die fungale Gemeinschaft im Allgemeinen diverser und weniger ausgeprägt von Malassezia dominiert. Mit Beginn der Pubertät führt die hormonell bedingte Steigerung der Talgproduktion zu einer zunehmenden Selektion lipophiler Malassezia-Spezies. Im Erwachsenenalter entsteht dadurch das charakteristische, relativ Malassezia-dominierte Mykobiom seborrhoischer Hautregionen.

Im höheren Lebensalter können Veränderungen der Talgproduktion, der epidermalen Barriere, der Immunfunktion, der Medikamenteneinnahme und des Lebensumfeldes die Zusammensetzung erneut verschieben. Die derzeitige Datenlage zum seneszenten kutanen Mykobiom ist allerdings noch begrenzt.

Topografische Verteilung: Das kutane Mykobiom ist nicht gleichmäßig über die Körperoberfläche verteilt. Jede Hautregion stellt aufgrund ihrer Feuchtigkeit, Temperatur, Lipidzusammensetzung, Behaarung, Drüsendichte und Exposition gegenüber der Umwelt eine eigene ökologische Nische dar.

Talgdrüsenreiche Areale:  Seborrhoische Hautregionen weisen eine vergleichsweise geringe fungale Diversität auf und werden meist von wenigen Malassezia-Spezies dominiert. Talgmenge und Lipidzusammensetzung sind hier wesentliche Selektionsfaktoren.

Feuchte und intertriginöse Areale: Axillen, Leisten, Submammärregionen und Zehenzwischenräume bieten durch Feuchtigkeit, Wärme und Okklusion günstige Bedingungen für Candida-Arten und andere Hefen. Ein erhöhter Nachweis bedeutet jedoch auch hier nicht automatisch eine Candidose.

Trockene Hautareale: An Unterarmen, Handflächen und Unterschenkeln können neben Malassezien zahlreiche niedrig abundante Umweltpilze nachgewiesen werden. Ein Teil dieser Organismen ist vermutlich nur vorübergehend vorhanden.

Füße und Nägel: Die Füße zeigen häufig die höchste fungale Diversität. Zehenzwischenräume, Fußsohlen und Nägel bilden jeweils unterschiedliche ökologische Nischen. Hier können Hefen, Schimmelpilze und Dermatophyten nebeneinander vorkommen. Die mykobiologische Zusammensetzung der Füße ist weniger stabil als diejenige seborrhoischer Hautregionen und wird stark durch Schuhe, Feuchtigkeit, Umgebung und persönliche Hygiene beeinflusst.

Klinik

Klinische Bedeutung

Seborrhoische Dermatitis und Kopfschuppen: Die seborrhoische Dermatitis ist eng mit Malassezien verbunden, insbesondere mit M. restricta und M. globosa. Die Erkrankung wird jedoch nicht allein durch eine erhöhte Pilzmenge erklärt. Entscheidend sind vermutlich eine individuelle Empfindlichkeit gegenüber fungalen Metaboliten, Veränderungen der epidermalen Barriere sowie eine dysregulierte Immunantwort. Die Wirksamkeit von Azol-Antimykotika und Ciclopirox stützt die pathogenetische Bedeutung von Malassezia, ohne dass die Erkrankung als klassische Infektion aufgefasst werden sollte.

Pityriasis versicolor: Bei der Pityriasis versicolor vollziehen kommensale Malassezien einen Übergang von der überwiegend einzelligen Hefeform zu einer filamentösen Wachstumsform. Es handelt sich damit um ein klassisches Beispiel dafür, dass ein regulärer Bestandteil des Mykobioms unter begünstigenden Bedingungen pathogen werden kann.

Atopische Dermatitis: Bei der atopischen Dermatitis können Malassezien insbesondere bei Erwachsenen mit Befall von Kopf, Hals und oberem Thorax klinisch relevant sein. Barrierebedingtes Eindringen von Malassezia-Antigenen und eine nachfolgende IgE-vermittelte Sensibilisierung werden als pathogenetische Faktoren der atopischen Kopf-Hals-Dermatitis diskutiert. Veränderungen im Pilzmikrobiom (Pilzdysbiose) scheinen ein wichtiger Faktor zu sein, der das klinische Bild dieser Erkrankung beeinflusst (Szczepańska M et al. 2022; Schmid B et al. 2022).  Versch. Untersuchungen belegen, dass eine schwere atopische Dermatitis mit einer ausgeprägten Dysbiose der Mikrobiota und einer erhöhten Pilzvielfalt einhergeht. Potenzielle Infektionserreger, beispielsweise Staphylococcus und Candida, sind bei schwerer AD vermehrt vorhanden (Schmid B et al. 2022). Nachweisbar sind:

  • Malassezia-spezifisches IgE,
  • T-Zell-Reaktionen gegen Malassezia-Antigene,
  • Kreuzreaktionen zwischen Pilzallergenen und humanen Proteinen,
  • verstärkte Typ-2- und teilweise Th17-gerichtete Immunantworten.
  • Die klinische Bedeutung liegt möglicherweise weniger in einer erhöhten Pilzlast als in einer qualitativ veränderten Immunantwort gegenüber einem ansonsten kommensalen Organismus.

Psoriasis:  Bei Psoriasis wurden Veränderungen der Malassezia-Zusammensetzung und anderer fungaler Taxa beschrieben. Ob diese Veränderungen pathogenetisch beteiligt oder Folge der gestörten epidermalen Differenzierung und Therapie sind, ist nicht abschließend geklärt. Denkbar ist eine Verstärkung IL-17-dominierter Entzündungswege durch fungale Antigene (Takemoto A et al. 2015).

Akne: Die Akneforschung konzentriert sich überwiegend auf Cutibacterium acnes. Neuere Untersuchungen weisen jedoch auf mögliche Interaktionen zwischen Malassezien, kutanen Lipiden und Bakterien hin. Eine eigenständige kausale Bedeutung des Mykobioms für die gewöhnliche Akne ist bisher nicht ausreichend belegt. Davon abzugrenzen ist die durch Malassezien verursachte, klinisch akneiforme Malassezia-Follikulitis.

Chronische Wunden: In chronischen Ulzera können komplexe bakterielle und fungale Gemeinschaften einschließlich Biofilmen vorkommen. Candida, Cladosporium, Aspergillus und andere Pilze können dabei nachweisbar sein. Ihre klinische Bedeutung muss anhand von Gewebereaktion, Invasion, Entzündung und Heilungsverlauf beurteilt werden; ein bloßer Sequenznachweis erlaubt keine Diagnose einer invasiven Mykose.

Immunsuppression: Bei Immunsuppression kann die Grenze zwischen Kommensalismus und Pathogenität überschritten werden. Dies betrifft insbesondere Candida- und Malassezia-Arten sowie Umweltpilze. Katheterassoziierte Malassezia-Fungämien sind vor allem bei Frühgeborenen und Patienten unter lipidreicher parenteraler Ernährung beschrieben.

Hinweis(e)

Im allgemeinen medizinischen Sprachgebrauch werden die Begriffe Mykobiota und Mykobiom häufig synonym verwendet. Streng genommen bezeichnen kutane Mykobiota die Gesamtheit der auf der Haut nachweisbaren Pilzorganismen. Das kutane Mykobiom bezeichnet deren Genome, Gene und Stoffwechselpotenzial einschließlich ihrer funktionellen Beziehungen untereinander und die zum menschlichen Wirt.

Literatur
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  1. Findley K et al. (2013)  Topographic diversity of fungal and bacterial communities in human skin. Nature 498:367–370.
  2. Jenks JD et al. (2026) Trichosporonosis. 2026 Jul 5. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; PMID: 29494084.
  3. Jo JH et al. (2017) Topographical and physiological differences of the skin mycobiome in health and disease. Virulence 8:324–333.
  4. Schmid B et al. (2022) Dysbiosis of skin microbiota with increased fungal diversity is associated with severity of disease in atopic dermatitis. J Eur Acad Dermatol Venereol 36: 1811-1819,
  5. Szczepańska M et al. (2022) The Role of the Cutaneous Mycobiome in Atopic Dermatitis. J Fungi (Basel) 8:1153.
  6. Takemoto A et al. (2015) Molecular characterization of the skin fungal microbiome in patients with psoriasis. J Dermatol 42: 166-170,
  7. Tett A et al. (2017)  Unexplored diversity and strain-level structure of the skin microbiome associated with psoriasis. NPJ Biofilms Microbiomes 3:14.
  8. Tuor M et al. (2023) The skin mycobiome and intermicrobial interactions in the cutaneous niche. Curr Opin Microbiol 76:102381.
  9. Xu Z et al. (2016) Dandruff is associated with the conjoined interactions between host and microorganisms. Sci Rep 6:24877.

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Zuletzt aktualisiert am: 27.07.2026