Hamartom Q85.91

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Zuletzt aktualisiert am: 29.10.2020

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Synonym(e)

Hamartoma

Definition
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Angeborene oder sich später manifestierende Fehlbildungen, die sich durch abnorme Zusammensetzungen von üblicherweise in einem Gewebe vorkommenden Strukturen (z.B. Naevus sebaceus; z.B. Knorpelproliferate in der Bronchialwand) entwickeln. Im Gegensatz zur Neoplasie ist ihr Wachstum nicht autonom, sondern geht mit dem Wachstum des umgebenden Gewebes parallel.

Der Begriff " Naevus", als Hamartom der Haut findet nur im dermatologischen Sprachgebrauch Verwendung.

Besonders häufig entstehen Hamartome als Fehlbildungen von Blutgefäßen und im Fettgewebe.

Literatur
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  1. Grundmann (2018) Dignität von Tumoren. Kurzlehrbuch Pathologie S. 205 Elsevier München

  2. Zelger B (2003) Nerven-Muskel-Knorpel-Knochen- und Fettgewebetumoren der Haut. In: Kerl H et al. (Hrsg) Histopathologie der Haut, S. 816. Springer Verlag, Berlin Heidelberg New York

Weiterführende Artikel (2)

Naevus; Naevus sebaceus;

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