Elektrodessikation

Autor: Prof. Dr. med. Martina Bacharach-Buhles

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Zuletzt aktualisiert am: 28.06.2026

Definition

Im Jahre 1911 von Clark eingeführtes elektrotherapeutisches Verfahren zur Austrocknung und Zerstörung von Gewebe mit hochfrequentem elektrischem Strom: Eine feine nadelartige Elektrode (Hochspannungs-Niedrigstrom-Elektrode) gibt feine Energieimpulse in die Haut, das zu zerstörende Gewebe ab. Durch Umwandling der Energieimpule in Wärme werden die darunter liegenden Zellen ausgetrocknet. Anwendung z.B. bei aktinischen Keratosen, Viruswarzen, auch bei superfiziellen Basalzellkarzinomen.

 

Literatur
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  1. Clark WM (1911) Oscillatory desiccation in the treatment of accessible malignant growths and minor surgical conditions. J Adv Ther;29:169–83.
  2. Sheridan AT et al. (2000) Curettage electrosurgery and skin cancer. Aust J Dermatol;41(1):19–30.
  3. Rodriguez-Vigil T et al. (2007) Recurrence rates of primary basal cell carcinoma in facial risk areas treated with curettage and electrodesiccation. J Am Acad Dermatol;56(1):91–5.

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