DAMP

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Zuletzt aktualisiert am: 17.02.2019

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Synonym(e)

DAMPs; Danger-associated molecular pattern

Definition

Akronym für "danger-associated molecular pattern".  Mit dem Begriff DAMP oder DAMPs werden nichtmikrobielle  Pathogene bezeichnet (s.a. MAMP, PAMP), die im Organismus zu einer Freisetzung von Entzündungsmediatoren wie Interleukin-1beta und Interleukin-18 führen. 

Dabei kann es sich um unterschiedliche Pathogene wie extrazelluläres ATP (aus zerstörten oder aktivierten Zellen), Heat-shock-Proteine, antimikrobielle Peptide, S-100 Proteine aber auch  kristalline Strukturen (Asbest, Siliziumoxid, Harnsäure-, Kalziumpyrophosphat- oder Cholesterinkristalle) oder reaktive Sauerstoffspezies (ROS) handeln. S.u. Inflammasom.  DAMPs werden durch Pathogenerkennungsrezeptoren erkannt (s.u. NOD-like-Rezeptoren

Allgemeine Information

Dei Erkennung von DAMPs führt zur Amplifikation einer Entzündungsreaktion und ist einerseits an nützlichhen Abwehrreaktionen beteiligt als auch an schädlichen Immunreaktionen wie Autoimmunerkrankungen oder Autoinflammationsreaktionen.  

Verweisende Artikel (1)

Inflammasom;
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