Ginkgo

Autoren: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer, Prof. Dr. med. Martina Bacharach-Buhles

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Zuletzt aktualisiert am: 26.08.2026

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Synonym(e)

Arbre aux quarante écus; Elefantenbaum; Elefantenohrbaum; Fächerblattbaum; Gingkobaum; Ginkgo biloba; Ginko; japanischer Tempelbaum; l’ Abricotier d’argent; Mädchenhaarbaum; maidenhair tree; Maiden hair tree; Silberaprikose

Definition

Ginkgo biloba L. (Familie: Ginkgoaceae) ist ein 30-40 m hoch wachsender, sommergrüner Laubbaum mit einem Stammdurchmesser bis zu 4 m. Ursprünglich aus Asien stammend, zwischenzeitlich weltweit als Kulturpflanze verbreitet. Der Gingkobaum kann über 1000 Jahre alt werden. Er gehört entwicklungsgeschichtlich zu den ältesten Pflanzenarten der Erde und stellt das Bindeglied zwischen Farnen und Nadelhölzern dar. Eine Besonderheit stellen die sehr charakteristischen fächerförmigen, breiten, zweilappigen Laubblätter dar. Reife Ginkgo-Samen werden als Nahrungsmittel genutzt. Die Samen enthalten 37,8% Kohlenhydrate, 4,3% Proteine und 1,7% Fett.

Phytotherapeutisch werden die Blätter, Ginkgo folium, eingesetzt.

Vorkommen

Der ursprünglich in China, Korea und Japan beheimatete Baum wird zunehmend auch in Europa angepflanzt, da er gegen schädliche Umwelteinflüsse sehr resistent zu sein scheint.

Unerwünschte Wirkungen

Ginkgobaumextrakt enthält im Fruchtfleisch zahlreiche aromatische Säuren, von denen nur verschiedene Ginkgolsäuren mit ihren C13- bis C19-Seitenketten bis dato als eindeutige Sensibilisatoren beschrieben wurden. Geringe Mengen an Ginkgolsäuren finden sich auch in den Samenkernen. Sensibilisierungspotenz: Stark. Sensibilisierungshäufigkeit: In Mitteleuropa selten, die meisten Fallbeschreibungen stammen aus Japan, auch aus den USA existieren zahlreiche Fallmitteilungen. Kreuzallergie mit Giftefeu.

Literatur
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Weiterführende Artikel (3)

Giftefeu; Ginkgo folium; Kreuzreaktion;
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