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Definition
Amide sind chemische Verbindungen, die sich formal vom Ammoniak (NH3) ableiten. In der Amidstruktur wird ein Wasserstoffatom des Ammoniaks durch einen Säurerest ersetzt.
Allgemeine Information
Beispiele für Amidverbindungen:
- Carbonsäureamid: das Wasserstoffatom des Ammoniaks wird durch einen Carbonsäure-Rest ersetzt (s. Abb.)
- Peptide und Proteine enthalten Peptidbindungen. Peptidbindungen sind zugleich auch Amidbindungen. Peptide und Proteine sind zugleich Carbonsäureamide.
- Sulfonsäureamide finden sich als Derivate von Sulfonsäuren in einigen Arzneistoffen, so in den Sulfonamiden (s. Abb.)
- Phosphorsäureamide finden sich als Derivate von Phosphorsäuren in einigen Arzneistoffen, so z. B. im Cyclophosphamid und Ifosfamid.





