Definition
- Bezeichnung für den Morbus Addison ohne oder mit nur geringer Pigmentierung. Vorkommen bei sehr hellhäutigen Menschen mit fehlender Stimulierbarkeit der Melanozyten.
- Bezeichnung für sekundäre und tertiäre Formen des Hypokortisolismus (Insuffizienz von Hypophysenvorderlappen oder Hypothalamus), mit verminderter ACTH- und damit auch verminderter MSH-Sekretion und demzufolge blasser, pigmentloser, wächserner Haut.
Klinik
Müdigkeit, Hypotonie, Gewichtsabnahme, Abnahme der Leistungsfähigkeit, Zunahme der Hautpigmentierung, Dehydratation und Elektrolytentgleisungen (Hyperkaliämie, Hyponatriämie, Hyperkalzämie), gastrointestinale Symptome (Übelkeit, Diarrhö), Hypoglykämie, Eosinophilie.
Therapie
s. unter Morbus Addison.
Verweisende Artikel (4)
Cushing-Syndrom (Übersicht); Hypophysenerkrankungen, Hautveränderungen; Morbus Addison; Nebenniere, Hautveränderungen;Weiterführende Artikel (8)
Diarrhoe; Eosinophilie; Hyperkaliämie; Hyperkalzämie; Hyponatriämie; Melanozyt; Morbus Addison; Pigmentierung;Disclaimer
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