Drometrizole Trisiloxane

Autoren: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer, Prof. Dr. med. Martina Bacharach-Buhles

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Zuletzt aktualisiert am: 12.02.2020

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Synonym(e)

2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-6-[3-(1,1,1,3,5,5,5-heptamethyl-3-trisiloxanyl)-2-methylpropyl]-4-methylphenol; DROMETRIZOLE TRISILOXANE; Mexoryl XL; Silatrizole

Definition

Drometrizole Trisiloxane, ein weißer Feststoff, ist ein Lichtschutzmittel mit der Summenformel C24H39N3O3Si3. Drometrizole Trisiloxane hat als UV-Filter zwei Absorptionspeaks, einen bei 303 nm (UV-B) und einen zweiten bei 344 nm (UV-A).

Der UV-Absorber wird in maximal 10%iger Konzentration in Sonnenschutzmittel sowie in Pflegeprodukte mit UV-Schutz eingesetzt. Drometrizole Trisiloxane wird nur gering perkutan absorbiert und hat somit auch nur geringe systemische Effekte (Benech-Kieffer F et al. 2003).

Präparate

Mexoryl XL®; Ecamsule® (Handelsname auf dem amerikanischen Markt)

Hinweis(e)

Unter organischen Lichtschutzfiltern fasst man all jene UV-Filter zusammen, deren Wirkung nicht ausschließlich auf den anorganischen, physikalisch wirksamen Substanzen Titandioxid oder Zinkoxid beruht. Organische, auch als chemische UV-Filter bezeichnet, sind photoaktive Substanzen, die in der Lage sind Lichtquanten in einem bestimmten Wellenlängenbereich (ultraviolette Strahlung im Bereich von etwa 280 bis 400 nm = ultravioletter Strahlung = UVB-/UVA-Spektrum) zu absorbieren. Das absorbierte UV wird dann als Wärmeenergie freigesetzt, ohne die Haut zu durchdringen. Bei dieser reversiblen Photoisomerisierung muss die Energie des absorbierten Photons der Energie entsprechen, die notwendig ist, um ein Elektron im Molekül der Filtersubstanz von einer niedrigen auf eine höhere Bahn anzuheben. Um über die gesamte Breite der für den Menschen relevanten Wellenlängen von 290 bis 400 nm zu schützen, werden meist mehrere chemische Filter mit unterschiedlichen Absorptionsmaxima kombiniert. Durch eine geeignete Kombination von organischen und physikalischen Filtern, kann darüber hinaus bei gleichem UV-Schutz der Gehalt an organischen Filtern reduziert werden. Dies ist wünschenswert, da besonders photoinstabile organische UV-Filter in Abhängigkeit ihrer Konzentration im Fertigprodukt phototoxische und photoallergische Reaktionen auslösen können.

Literatur
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  1. Benech-Kieffer F et al. (2003) Percutaneous absorption of Mexoryl SX in human volunteers: comparison with in vitro data. Skin Pharmacol Appl Skin Physiol 16 : 343–355
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