Hiatus leucaemicus

Autor:Dr. med. S. Leah Schröder-Bergmann

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Zuletzt aktualisiert am: 22.08.2024

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Definition

Unter einem Hiatus leucaemicus versteht man das Fehlen mittlerer Entwicklungsstufen innerhalb der Granulopoese (Herold 2020).

Ätiologie

Der Hiatus leucaemicus ist ein typisches Zeichen einer AML = akuten myeloischen Leukämie (Herold 2020), kann aber auch bei der akuten lymphatischen Leukämie = ALL auftreten (Lohr 2002).

Histologie

Es finden sich histologisch sowohl im Blutbild als auch im Knochenmark hauptsächlich Blasten, Promyelozyten und nur ganz vereinzelt Granulozyten (Siegenthaler 2002). Die Zwischenstufen der Myelopoese hingegen wie z. B. Promyelozyten, Myelozyten, Metamyelozyten und stabförmige Granulozyten sind nicht nachweisbar (Baum 2018).

Literatur

  1. Baum H (2018) Hiatus leucaemicus. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. DOI: https://www.springermedizin.de/emedpedia/detail/lexikon-der-medizinischen-laboratoriumsdiagnostik/hiatus-leucaemicus?epediaDoi=10.1007%2F978-3-662-49054-9_1444
  2. Herold G et al. (2020) Innere Medizin. Herold Verlag 97,
  3. Kasper D L, Fauci A S, Hauser S L, Longo D L, Jameson J L, Loscalzo J et al. (2015) Harrison‘s Principles of Internal Medicine. Mc Graw Hill Education
  4. Lohr M (2002) Schwarze Reihe: Original- Prüfungsfragen mit Kommentar GK2 Pathophysiologie, Pathobiochemie.  Thieme Verlag Stuttgart / New York 115
  5. Siegenthaler W (2002) Siegenthalers Differentialdiagnose: Innere Krankheiten – vom Symptom zur Diagnose. Georg Thieme Verlag Stuttgart / New York 428

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