Ignatia amara

Autor: Prof. Dr. med. Martina Bacharach-Buhles

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Zuletzt aktualisiert am: 25.10.2026

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Synonym(e)

Bittere Fiebernuss; Bohne gegen Traurigkeit; Ignatius bean; Ignatiusbohne; Ignazbohne; Semen ignatii; St.-Ignaz-Bohne; Strychnos ignatii Bohne

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Definition

Der aus den tropischen Regionen Südostasiens stammende, blättertragende Ignatius-Bohnenbaum ist eine Schlingpflanze, die bis zu 20 m hoch wachsen kann. Die dornlose Liane gehört zur Familie der Brechnussgewächse (Loganiaceae), trägt in Traubendolden angeordnete Blüten und hat bittere, gelbe, hartschalige Beeren. In deren Fruchtfleich finden sich bis zu 40 steinharte Samen, neurotoxischen Ignatiusbohnen. Der Name stammt von Ignatius von Loyola, dem Gründer des spanischen Jesuitenordens. Jesuiten beschrieben die Bohne auf den Philippinen und brachten sie nach Europa. Früher wurden die Bohnen zur Strychnin-Gewinnung genutzt. 

Heute als homöopathisches Mittel bei Aufregung, Ärger, Kummer, Kopfschmerzen, Migräne, Asthma, Magenproblemen und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Enthalten ist die Ignatiusbohne z.B. in Mastodynon®.

In der Volksheilkunde früher für Magenbeschwerden, Krämpfe, Lebererkrankungen, Milz- und Darmkrankheiten eingesetzt; in der chinesischen Medizin gegen Spulwürmer, bei Vergiftungen, Verletzungen und Entbindungen.

 

Inhaltsstoffe

Nervengifte: Strychnin, Brucin, Loganin und Kaffeesäure.

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