Tyrosinkinase-Rezeptor-Hemmer

Zuletzt aktualisiert am: 20.05.2026

Synonym(e)

TKI; Tyrosinkinaseinhibitoren

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Definition

Tyrosinkinase-Rezeptor-Hemmer (meist kurz Tyrosinkinaseinhibitoren, TKI) blockieren die Signalübertragung von Rezeptor-Tyrosinkinasen. Die meisten kleinen Moleküle hemmen die ATP-Bindungsstelle der Kinasedomäne.

Einteilung

Wichtige Gruppen und Beispiele:

EGFR/HER-Inhibitoren

VEGFR-/Angiogenese-Hemmer

BCR-ABL/KIT/PDGFR-Inhibitoren

  • Imatinib
  • Dasatinib
  • Nilotinib
  • Bosutinib
  • Ponatinib

ALK-/ROS1-Inhibitoren

  • Crizotinib
  • Alectinib
  • Lorlatinib

FGFR-Inhibitoren

  • Pemigatinib
  • Erdafitinib

RET-Inhibitoren

  • Selpercatinib
  • Pralsetinib

TRK-Inhibitoren

  • Larotrectinib
  • Entrectinib

Komplikation(en)

Typische Nebenwirkungen vieler TKI:

  • Exanthem/akneiforme Exantheme (besonders EGFR-Hemmer)
  • Diarrhö
  • Hypertonie (v. a. VEGF-Signalblockade)
  • Hand-Fuß-Syndrom
  • Hepatotoxizität
  • QT-Zeit-Verlängerung

Dermatologisch besonders interessant sind die charakteristischen Hauttoxizitäten der EGFR-Hemmer:

Zuletzt aktualisiert am: 20.05.2026