SPP1-Gen

Zuletzt aktualisiert am: 19.03.2026

Synonym(e)

BNSP; Bone Sialoprotein 1; Bone Sialoprotein I; BSPI; Early T-Lymphocyte Activation 1; ETA-1; Lnc-PKD2-2-3; Nephropontin; OPN; Osteopontin; Osteopontin/Immunoglobulin Alpha 1 Heavy Chain Constant Region Fusion Protein; Secreted Phosphoprotein 1; Secreted Phosphoprotein 1 (Osteopontin, Bone Sialoprotein I, Early T-Lymphocyte Activation 1); SPP-1; SPP1/CALPHA1 Fusion; Urinary Stone Protein; Uropontin

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Definition

Das SPP1-Gen (SPP1 steht für: Secreted Phosphoprotein 1) ist ein proteinkodierendes Gen, das auf Chromosom 4q22.1 lokalisiert ist. Für dieses Gen wurden mehrere Transkriptvarianten gefunden, die für verschiedene Isoformen kodieren.

Allgemeine Information

Das von dem SPP1-Gen kodierte Protein (Osteopontin), ein multifunktionelles Phosphoprotein, ein Zytokin, das die Expression von Interferon-gamma und Interleukin-12 hochreguliert und zu einer Verringerung der Produktion von Interleukin-10. Osteopontin führt. Es fördert die Aktivierung und Migration von T-Zellen und ist an der Induktion eines Entzündungszustandes (z.B. beim Lichen planus oder der Psoriasis) beteiligt. (Kreisel W et al. 2025). Osteopontin ist weiterhin an der Anheftung von Osteoklasten an die mineralisierte Knochenmatrix beteiligt. Das kodierte Protein wird sekretiert und bindet Hydroxylapatit mit hoher Affinität und scheint einen integralen Bestandteil der mineralisierten Matrix zu bilden. Der Vitronektin-Rezeptor der Osteoklasten befindet sich in der Zellmembran und ist möglicherweise an der Bindung can dieses Protein beteiligt.

Hinweis(e)

Zu den mit SPP1 assoziierten Erkrankungen gehören Cholangiokarzinom und Dentin-Dysplasie. Zu den damit verbundenen Signalwegen gehören der Integrin-Signalweg und die ERK-Signalübertragung.

Eine Osteopontin-Überexpression der versch. Transkriptvarianten wird in zahlreichen malignen Geschwülsten nachgewiesen (Lin J et al. 2015).  

Literatur

  1. Jámbor K et al. (2022) Gene Expression Patterns of Osteopontin Isoforms and Integrins in Malignant Melanoma. Pathol Oncol Res 28:1610608.
  2. Levati L et al. (2024) Circulating interleukin-8 and osteopontin are promising biomarkers of clinical outcomes in advanced melanoma patients treated with targeted therapy. J Exp Clin Cancer Res 43:226.
  3. Lin J et al. (2015) Osteopontin (OPN/SPP1) isoforms collectively enhance tumor cell invasion and dissemination in esophageal adenocarcinoma. Oncotarget 6:22239-22257.
  4. Tilli TM et al. (2012) Both osteopontin-c and osteopontin-b splicing isoforms exert pro-tumorigenic roles in prostate cancer cells. Prostate. 2012 Nov;72(15):1688-99.

Zuletzt aktualisiert am: 19.03.2026