Kugelzellen

Autor:Dr. med. S. Leah Schröder-Bergmann

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Zuletzt aktualisiert am: 22.01.2026

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Synonym(e)

Elliptozyten; Mikrophärozyten; Sphärozyten

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Definition

Kugelzellen sind defekte Erythrozyten, die typischerweise bei einer Kugelzellanämie auftreten (Herold 2025). Die Erythrozyten zeigen statt der üblichen flachen, bikonkaven Form eine kugelige Form mit geringerem Durchmesser und größerer Höhe (Leitner 2021).

Ätiologie

Verursacht wird das Auftreten von Kugelzellen durch eine hereditäre Sphärozytose, die zu einer Veränderung der Erythrozyten führt (Leitner 2021).

Pathophysiologie

Der Membrandefekt bei Kugelzellen entsteht eine verminderte Membransubstanz. Auf Grund der Deformierung der Erythrozyten wegen diese von der Milz als defekt erkannt und phagozytiert. Dadurch kommt es bei den Sphärozyten zu einer deutlich verkürzten Überlebenszeit (Herold 2025).

Literatur

  1. Herold G et al. (2025) Innere Medizin. Herold Verlag 46
  2. Kasper D L, Fauci A S, Hauser S L, Longo D L, Jameson J L, Loscalzo J et al. (2015) Harrison‘s Principles of Internal Medicine. Mc Graw Hill Education
  3. Leitner A (2021) Kugelzellanämie doi: https://www.netdoktor.de/krankheiten/kugelzellanaemie/

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