Pathodromologie

Zuletzt aktualisiert am: 30.10.2026

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Definition

Pathodromologie (griech. páthos = Leiden, Krankheit; drómos = Lauf, Verlauf; lógos = Lehre) bezeichnet die Lehre vom zeitlichen Verlauf, der Dynamik und den Entwicklungsmustern von Krankheiten.

Allgemeine Information

Die Pathodromologie beschäftigt sich mit der zeitlichen Abfolge krankhafter Prozesse, ihrem natürlichen Verlauf sowie den Faktoren, die ihre Entstehung, Progression, Remission oder Chronifizierung beeinflussen.

Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Latenz- und Prodromalphase, die klinische Manifestation, die Krankheitsprogression sowie mögliche Remissionen, Rezidive und Spätfolgen.

Abgrenzung: Während mit dem Begriff "Pathogenese" die ursächlichen Mechanismen der Krankheitsentstehung beschrieben wird, bezeichnet die Pathodromologie deren zeitliche Entwicklung.

Hinweis(e)

Pathodromologie ist kein allgemein etablierter eigenständiger Fachterminus der modernen Medizin. Der Begriff lässt sich jedoch etymologisch schlüssig als „Lehre vom Krankheitsverlauf“ definieren.

Zuletzt aktualisiert am: 30.10.2026