Benzbromaron

Zuletzt aktualisiert am: 22.05.2026

Synonym(e)

3,5-Dibrom-4-hydroxyphenyl)(2-ethyl-1-benzofuran-3-yl)methanon

Kostenlose Fachkreis-Registrierung erforderlich

Bitte melden Sie sich an, um auf alle Artikel, Bilder und Funktionen zuzugreifen.

Unsere Inhalte sind ausschließlich Angehörigen medizinischer Fachkreise zugänglich. Falls Sie bereits registriert sind, melden Sie sich bitte an. Andernfalls können Sie sich jetzt kostenlos registrieren.


Kostenlose Fachkreis-Registrierung erforderlich

Bitte vervollständigen Sie Ihre Pflichtangaben:

E-Mail Adresse bestätigen
oder
Fachkreisangehörigkeit nachweisen.

Jetzt abschließen

Definition

Benzbromaron gehört zur Wirkstoffgruppe der Urikosurika und erhöht durch Hemmung der tubulären Harnsäure-Reabsorption die Harnsäureausscheidung im Urin. Der Wirkstoff wird hauptsächlich zur Behandlung von Gicht und Hyperurikämie eingesetzt.

Pharmakodynamik (Wirkung)

Benzbromaron hemmt die Reabsorption von Harnsäure im proximalen Tubulus der Niere. Es wirkt dadurch urikosurisch. Harnsäure wird vermehrt mit dem Urin ausgeschieden und die Blutharnsäurekonzentration gesenkt.

Anwendungsgebiet/Verwendung

In aller Regel wird Benzbromaron erst angewendet, wenn eine Umstellung auf purinarme Nahrungsmittel und/oder eine Therapie mit dem Wirkstoff Allopurinol nicht erfolgreich war oder nicht möglich ist. Die Einnahme erfolgt üblicherweise nach den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit, um Nierensteine zu vermeiden.

Indikation

Benzbromaron wird angewendet, um erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut zu senken. Hyperurikämien sind eine der wichtigsten Ursachen von Gichterkrankungen. Außerdem können sie Folge einer Chemo- oder Strahlentherapie sein.

Unerwünschte Wirkungen

Benzbromaron kann sehr selten schwere Leberschäden verursachen und ist daher in einigen Ländern nicht mehr im Handel. In Deutschland ist der Wirkstoff jedoch verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am: 22.05.2026